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Werdegang und Praxisphilosophie:

Warum wird man Heilpraktiker?

Eigentlich ein klassischer Werdegang. Als typisches Nachkriegs-Kind war ich seit Geburt ziemlich klein und schwächlich, kränkelte meine ganze Kindheit vor mir hin. Auch während meiner Schulzeit war ich oft krank, hatte zusätzlich noch einige Unfälle. Danach absolviete ich erfolgreich meine Lehre als Chemielaborant. Doch auch als Erwachsener begleiteten Krankheiten mein Leben weiter. Dazu häuften sich - wie sich erst später heraus stellte - ärztliche Fehldiagnosen. Konnte nicht gleich eine plausible Erklärung für meine Probleme gefunden werden, hieß die Diagnose schnell "psychisch". Und die vielen, verordneten Beruhigungs-Medikamente schädigten bald meine Nieren. Als ich auch noch 6 Jahre Schmerzpatient wurde - ohne das die Schulmedizin mir helfen konnte - und ich letztendlich dank naturheilkundlicher Verfahren geheilt wurde, begann das große Umdenken.
Mit 43 Jahren beschloß ich mein altes Leben zu beenden, zu neuen Ufern aufzubrechen und alle Verantwortung für meine Gesundheit selbst zu übernehmen. Seither widme ich mein Leben der Erfahrungsmedizin. Eine Entscheidung die ich nie bereut habe.

"Wer heilt hat recht"

Ganzheitliche Sichtweise:

Bedeutet alle lebensbestimmenden Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehören körperliche, psychische und seelische Verfassung, persönlichen Lebensumstände und Verhaltensweisen, Einflüsse von Aussen sowie die individuelle Konstitution.

"Wenn ein Mensch krank ist, ist immer der ganze Mensch krank - nicht nur ein kleiner Teil vom Körper"

Individuelle Behandlung:

Welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie in Frage kommen, läßt sich in einem persönlichen Gespräch klären. Persönliche Wünsche oder Ängste werden so weit wie möglich berücksichtigt.

"Behandlungen müssen immer personalisiert sein. Jeder Mensch ist einzigartig - auch in seinen Krankheitsverläufen"

Erfahrungsmedizin:

Erfahrungsmedizin beschäftigt sich mit Anwendungen all jener Therapien deren Wirksamkeit sich zwar empirsch nachweisen lassen, eine theoretisch zufriedenstellende schulmedizinische Erklärung über "wie funktioniert das" aber (noch) nicht möglich ist.
Und was nicht erklärbar ist, wird eben von der klassischen Schulmedizin grundsätzlich mal angezweifelt und abgelehnt.
Typische Beispiele sind: Akupunktur, Homöopathie, bestimmte manuelle Schmerztherapien, physikalische Einflüsse von Wetter und Klimas, usw.
Die Schulmedizin sieht Menschen und Krankheiten als Chemische Vorgänge, die man mit noch mehr Chemie regulieren kann.
Hier hat die Erfahrungsmedizin klare Vorteile, den die Erfahrungsmedizin versucht den Menschen als Ganzes zu sehen und zu verstehen - in Wechselwirkung zu seiner Umwelt - und ihr stehen  Erfahrungen zur Verfügung die Therapeuten über Jahrhunderte und Jahrtausende angesammelt haben.

Komplementärmedizin:

Methoden der Komplementärmedizin ergänzen schulmedizinische Behandlungen durch sogenannte begleitende Therapieverfahren. Auf diese Weise lassen sich Krankheitsverläufe zusätzlich positiv beeinflussen, Lebensqualitäten verbessern und Nebenwirkungen begrenzen.

Orthomolekulare Medizin:

Orthomolekulare Medizin befasst sich mit der Erhaltung der Gesundheit und Behandlungen von Krankheiten durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen (zum Beispiel der Menge von Mineralstoffen oder Vitaminen) in menschlichen Körper.
Die Orthomolekulare Medizin wurde von 1968 von Linus Pauling (Biochemiker und zweifacher Nobelpreisträger) gegründet.
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"Gesundheit ist ein subjektiver Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, nicht nur das Fehlen von Krankheiten und Gebrechlichkeit"
(WHO = Weltgesundheitsorganisation)
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