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Orthomolekulare Vitamin- und Mineralstoffkuren:

Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich ausschließlich mit Substanzen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidanzien, Fettsäuren, Aminosäuren, Enzyme, usw) die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommen.

Der Grundgedanke der orthomolekularen Medizin ist: Kein Lebewesen lebt in einer für ihn perfekten und optimalen Umwelt. Auch der Mensch nicht. Jedes Lebewesen braucht seiner speziellen Situation angepaßte "Betriebsstoffe" für ein dauerhaftes und reibungsloses Funktionieren des Organismus.

Dehalb müssen alle lebenswichtigen Substanzen den aktuell vorhandenen Bedingungen wie Lebensweise, Umwelteinfluß, körperlichen und geistigen Leistungszwang, Gesundheit, Krankheit, Alter, Mann, Frau, Kind, usw. ständig neu angepasst werden. Orthomolekulare Therapien sind somit auch stark personalisierte Therapien.

Aus dieser Sichtweise herauss ergeben sich natürlich zwischen Orthomolekularer Medizin und Schulmedizin unterschiedliche Anschauungen, Theorien und Vorgaben betreffend der einzelnen Substanzmengen. Unterschiedliche Anschauungen die an Attraktivität nichts verloren haben, sich jedoch inzwischen langsam in Richtung Orthomolekularer Medizin bewegen. Die Schulmedizin beginnt langsam von ihren starren Werten, Tabellen und Anschauungen abzuweichen, versucht
ihre Medizin mehr zu personalisieren und an aktuelle Lebensituationen anzupassen. Eine gute Entwicklung.

Quellenhinweis:

"Handbuch der Orthomolekularen Medizin"
Hans Dietl, Gerhard Ohlenschläger
(Prävention und Therapie mit körpereigenen Substanzen)
Haug Verlag
ISBN: 3-7760-1405-9

Orthomolekulare Vitamin- und Mineralstoffkuren und ihre Anwendungsmöglichkeiten:

Typische Beispiele:

Erschöpfung, Leistungsknick

Antriebslosigkeit, Frühjahrsmüdigkeit

Konzentrations- und Gedächnisschwäche

Depressionsneigung, Winter-Blues

Übererregbarkeit, Herzklopfen

Thorakale Druck- und Stauungsgefühle

Fruchtbarkeitsstörungen

Lipidoverlust, Potenzschwäche

Darmträgheit, Verstopfung

Überforderung, Stress, Leistungssport

Präventionsmaßnahme ab 60 Jahren

Hoher Schmerzmittel und Medikamentenverbrauch

Chronische Erkrankungen

Rekonvaleszenz

Alkoholabusus, Nikotinabusus

Herz-Kreislauferkrankungen

Gefäßpflege (Elastizität)

Schlaganfallrisiko, erhöhter Blutdruck

Hyperhomocysteinämie

Arterioskleroseschutz

Osteoporoseschutz

Nervenerkrankungen

Polyneuropathien

Herpes Zoster

Trigeminusneuralgie

Multiple Sklerose (MS)

Morbus Parkinson

usw.

Es ist nicht egal wie man älter wird:

"Gesunde Lebensgewohnheiten und Gesundheitspflege sind eine Voraussetzung das sich im Körper "vorteilhafte" Erbanlagen entfalten können"

"Ungesunde Lebensgewohnheiten und Stress sind eine Voraussetzung das sich im Körper "nachteilige" Erbanlagen entfalten können"
(Leitfaden Naturheilkunde)
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